Arbeitgeberwechsel im öffentlichen Dienst – volle Jahressonderzahlung kann verloren gehen

Im öffentlichen Dienst beschäftigte Arbeitnehmer müssen bei einem Jobwechsel von einem öffentlichen Arbeitgeber zum nächsten mit einer geringeren Weihnachts- und Urlaubsgeldzahlung rechnen. Nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) muss dann für das jeweilige Kalenderjahr nur der letzte Arbeitgeber die sogenannte Jahressonderzahlung leisten, und zwar anteilig nur für die Zeit, in der der Arbeitnehmer bei ihm in Lohn und Brot stand, urteilte am Mittwoch, 10.07.2012, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 10 AZR 488/11). Anspruch auf die Jahressonderzahlung haben dabei nur Arbeitnehmer, die am 01.12. eines Jahres im Arbeitsverhältnis stehen.

Geklagt hatte ein bei der Universität Köln beschäftigter wissenschaftlicher Mitarbeiter. Vom 01.01.2009 bis zum 30.09.2009 war er noch an der Universität Jena im öffentlichen Dienst beschäftigt. Als er dann ab Oktober 2009 an die Universität Köln wechselte, kam die unangenehme Überraschung ...

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