Abwehr einer Datenschutzklage ist Google 22,5 Millionen Dollar wert

Weil Google die Datenschutzeinstellungen im Browser Safari umgangen haben soll, droht dem Internetkonzern in den USA nun eine Klage. Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser ohne Zustimmung der Nutzer sogenannte Cookies zu hinterlassen.

Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, soll Google jetzt Vergleichszahlungen in Höhe von 22,5 Millionen Dollar angeboten haben, um eine Klage zu verhindern.

Die Hintergründe

Als Google vergangenes Jahr nach dem Vorbild des „like“-Buttons von Facebook den „+1“-Knopf einführte, stand der Internetriese vor folgendem Problem: Diese Technik funktioniert nur mit Cookies; der Apple-Browser Safari lässt aber, anders als beispielsweise Firefox, Chrome oder Internet Explorer, standardmäßig keine Cookies von Drittanbietern zu. Diese müssen vom Nutzer erst aktiv freischalten werden, was von den meisten nicht gemacht wird.

Um dieses Problem zu umgehen, soll Google so vorgegangen sein:

Google brachte einen Tracking-Code in Werbeanzeigen unter, die einen “+1″-Button für Googles soziales Netzwerk Google+ anzeigten. Diese Anzeigen wiederum wurden auf den von Nutzern aufgerufenen Websites in einem sogenannten iFrame angezeigt, in das Google nur für Safari-Surfer ein leeres Formularfeld einbettete, das der Google Code “abschickte”. Aus Sicht des Safari-Browsers sähe das Ganze so aus, als ob der Surfer gerade ein Formular ausgefüllt und abgeschickt habe. Deshalb werde dem iFrame erlaubt, ein Cookie beim Nutzer abzuspeichern ...
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