Da geht es zu wie im Tollhaus

Ich habe nun schon zahlreiche Mandanten gegen Telekommunikationsabieter vertreten. Zumeist ließ sich das jeweilige Problem recht zügig aus der Welt schaffen. Einem solchen Abrechnungschaos wie in einem vorliegenden Fall bin ich allerdings selten begegnet.

September 2011:

Der Mandant zog um. Sein Vertrag lief noch bis Ende Januar 2012. Der Mandant teilt den Umzug dem Anbieter mit, kündigt zu Ende Januar 2012 und weist darauf hin, den Internetzugang über die erhaltenen Zugangsdaten noch bis Ende Januar 2012 nutzen zu wollen. Folge: Der Anbieter sperrt wegen des Umzuges den Festnetzanschluß und die Zugangdaten für den Internetzugang … rechnet aber weiter die vollen Monatsbeträge gegenüber dem Mandanten ab.

Oktober 2011:

Telefonisch bestätigt der Anbieter dem Mandanten mehrfach, den Internetzugang wieder freischalten zu werden. Die Sperrung sei versehentlich erfolgt.

Die Freischaltung erfolgt nicht.

Auf weitere Anrufe des Mandanten wird ihm jeweils ein baldiger Rückruf zugesagt.

Kein einziger Rückruf erfolgt.

Stattdessen werden weiter munter Leistungen abgerechnet und angemahnt, die nicht erbracht wurden.

Alle Schreiben werden trotz Umzugsmitteilung an die alte Anschrift versendet. Mehrfache Bitten des Mandanten, die neue Anschrift zu verwenden, führen zu nichts.

November 2011 – Januar 2012

Das Spielchen mit den zugesagten Rückrufen sowie den unbegründeten Rechnungen und Mahnungen setzt sich fort. Weiterhin gehen alle Schreiben an die falsche Adresse.

Februar 2012:

Ein Highlight! Es erfolgt tatsächlich eine erste schriftliche Reaktion des Anbieters auf die Eingaben des Mandanten ...

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