BGH entscheidet zum Verschulden des Mieters bei Nichtzahlung der Miete

In einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 11. Juli 2012 hat dieser hinsichtlich der Frage entschieden, inwieweit eine Kündigung des Mietverhältnisses aufgrund nicht gezahlter Miete ein Verschulden des Mieters voraussetzt.

In dem zu entscheidenden Fall hatte ein Mieter seinem Vermieter mitgeteilt, dass sich aufgrund baulicher Mängel des Mietobjektes Schimmel und Kondenswasser bilden würde. Daher erklärte der Mieter eine Mietminderung in Höhe von 20 % der Monatsmiete. Der Vermieter hingegen vertrat die Auffassung, dass mangelhaftes Heiz- und Lüftungsverhalten des Mieters Grund für die Mängel seien. Nachdem sich aufgrund der Mietminderungen ein erheblicher Mietrückstand aufgelaufen hatte, kündigte der Vermieter dem Mieter fristlos gemäß § 543 BGB.

In einem Gerichtsverfahren klagte der Vermieter sowohl die rückständigen Mieten ein und machte als auch einen Räumungsanspruch geltend ...

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