Zutrittsrecht: Schweiz als Land der grossen Freiheit

Wer vom Land der grossen Freiheit schreibt, meint normalerweise Amerika. Peter Sennhauser (TagesWoche) hingegen beschreibt, dass die Freiheit in den USA nur scheinbar so gross ist:

«[…] Strassen, die sich in unendlichen Weiten (am Horizont) verlieren. Von hier bis dort ausser der Strasse kein Anzeichen menschlicher Zivilisation. […] Das blosse Wissen darum […] sinkt langsam ins Bewusstsein ein und schafft dieses unerklärliche Freiheitsgefühl, das man gerne mit Amerika und wildem Westen verbindet. […]

Mit Freiheit haben diese Weiten nämlich herzlich wenig zu tun. Entlang der hunderte von Meilen langen Strasse prangt […] meist beidseitig ein ebenso langer Zaun. Und daran findet man nicht selten Schilder des Inhalts ‹Kein Durchgang›, ‹Privatbesitz›, ‹Betreten auf eigene Gefahr› und ‹Auf Eindringlinge wird ohne Warnung geschossen›.

Die Besitzer meinen, was sie schreiben. […]»

Schweiz: Grosse Freiheit dank Zutrittsrecht

Anders in der Schweiz, wo ein Recht auf freien Zutritt zu Wald und Weiden besteht – insbesondere im Zivilgesetzbuch (Art. 699) …

«Das Betreten von Wald und Weide und die Aneignung wildwachsender Beeren, Pilze u. dgl ...

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