Geiseldrama in Karlsruhe: Die Tat war geplant

Einen Tag nach dem schrecklichen Geiseldrama mit fünf Töten drehen sich die Fragen unter anderem auch um die Beweggründe der Tat und die Herkunft der Waffen. So soll der 53-jährige Mann aus Karlsruhe zwei Pistolen, zwei Gewehre und reichlich Munition in seinem „Waffenarsenal“ gehabt haben. Da dieser jedoch keinen Waffenschein besaß, könnte er sich die Waffen illegal in Frankreich besorgt haben. Schließlich besaß der Täter auch einen französischen Pass.

Des Weiteren kristallisiert sich heraus, dass die Tat anscheinend geplant war. Möglicherweise könnte der Mann bereits auf das Eintreffen des Gerichtsvollziehers zur Zwangsräumung der Wohnung sowie den neuen Wohnungseigentümers gewartet und dann den schrecklichen Plan in die Tat umgesetzt haben.

Wohlmöglich hat er sogar seine Lebensgefährtin einen Tag zuvor im Bett mit einem gezielten Bauchschuss getötet, da diese möglicherweise nicht dem der Geiselnahme einverstanden war.

Nach der Ermordung der zwei gefesselten Geiseln, setzte sich der Täter selbst ein Ende mit einem Schuss in den Kopf.

( Quelle: n-tv, 5.07.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

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