Fotoshooting beim Anwalt

Der Mandant, ein chinesischer Diplomat, wurde von unserem Lieblingssachverständigen zu uns geschickt, nachdem die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung zuvor versucht hatte, ihn kräftig zu verschaukeln. Ein dort versicherter Bus war von rechten Fahrbahnrand angefahren und hatte unseren Mandanten, der auf der Geradeausspur unterwegs war, geflissentlich übersehen. Es krachte mächtig und der schicke, fast neue BMW unseres Mandanten war kaputt.

Unser Mandant wurde in das „moderne Schadenmanagement“ der Versicherung eingebunden, man schickte ihm einen Gutachter frei Haus, er bekam einen Mietwagen und eine Empfehlung für eine freie Werkstatt. Dort wollte er aber nicht reparieren lassen, er hatte bereits eine BMW-Werkstatt seines Vertrauens. Bis dahin hatte die Versicherung noch nicht einen Pfennig bezahlt. Als er mit dem Schadengutachten der Versicherung bei seiner Werkstatt vorbei schaute, amüsierte man sich dort prächtig und meinte, für diese Summe bekomme er gerade mal eine neue Tür. Auch zeigte man sich verwundert, dass kein Minderwert berechnet war. Entsprechend verunsichert rief er bei der Versicherung des Unfallgegners an. Dort wollte man aber nur die Kosten einer Reparatur in der empfohlenen Werkstatt zahlen, er möge sich gefälligst dahin begeben. Macht er aber nicht ...

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