Anlegeranwalt Mathias Nittel im Handelsblatt-Interview: 25 Prozent Provision sind...

In einem aktuellen Interview mit der Online-Ausgabe des Handelsblatts nennt Anlegeranwalt Mathias Nittel Ross und Reiter, wenn es um versteckte Provisionen für die Bank bei der Vermittlung von Kapitalanlagen geht. Nach seiner Aussage sei es erschreckend, dass beispielsweise bei Schiffsfonds 25 Prozent Vertriebsprovision keine Seltenheit seien. "Bei solchen Kostensätzen ist die Rentabilität einer Anlage hochgradig gefährdet", sagt der Jurist und verweist auf eine Stellungnahme des Bundesgerichtshof, der in einer einschlägigen Urteilsbegründung Vertriebskosten von mehr als 15 Prozent für renditegefährdend hält. Die Struktur seiner Mandate zeigt, dass sich praktisch durch alle Bankengruppen dieselbe Problematik zieht: "Wenn bei der Anlageberatung die zu erzielende Provision im Vordergrund steht, dann ist das Kundenvertrauen nicht mehr gerechtfertigt." Um Verbraucher für dieses Thema zu sensibilisieren, hat Mathias Nittel zusammen mit weiteren Anwälten das Handelsblatt dabei unterstützt, eine Liste mit tatsächlich gezahlten Provisionen anzufertigen. Dort finden Leser konkrete Fakten dazu, wie viel Geld einzelne Banken für die Vermittlung bestimmter Anlageprodukte kassiert haben ...Zum vollständigen Artikel


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