DLA-Piper lud zum Banken-Talk mit Othmar Karas

Das neue Bankenreformpaket Basel III ist derzeit in aller Munde. Für die internationale Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach Anlass genug, zu einem Banken-Workshop zum Thema zu laden. Als exklusiver Referent konnte ein Experte gewonnen werden, der direkt am Puls des Geschehens sitzt: Mag. Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Berichterstatter zu Basel III sowie zur Überarbeitung der Richtlinien zu den Eigenkapitalanforderungen. Karas stellte sich nicht nur den Fragen des Publikums, sondern auch jenen der beiden Gastgeber des Abends, Dr. Wolfgang Lafite und Dr. Wolfgang Freund, beide Partner bei DLA Piper Weiss-Tessbach, die auch die Diskussion leiteten. Darüber hinaus gab Karas auch Einblick in den aufwendigen Umsetzungsprozess des Basel III und CRD 4 genannten Regelwerkes. Lafite und Freund beleuchteten zusätzlich vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mehr Kontrolle auf EU-Ebene Unter den vielen Themen des Abends, die im Zusammenhang mit Basel III diskutiert wurden, fand sich etwa auch das Thema europäische Bankenaufsicht. “Seit 1. Jänner 2011 gibt es diese Aufsicht, aber nicht in der Form, wie sie das EU-Parlament gefordert hat“, sagte Karas, der sich in punkto die europaweite Bankenaufsicht für ein Durchgriffsrecht auf EU-Ebene ausspricht, mit Verweis auf die seiner Ansicht nach zu dezentrale Ausrichtung der Kontrolle. Generell sollten nach Karas Ansicht alle Lösungen, die eine Verbesserung der schwierigen aktuellen Situation in Europa herbeiführen, ob auf konjunktureller, sozialer oder währungstechnischer Ebene, für die gesamte EU gedacht sein und zentral durchgesetzt werden können ...

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