DNA-Test entlastet angeblichen Mörder nach 32 Jahren

Gefängniszelle in Alcatraz, Foto: Mikano

Etliche hundert Verurteilte, die teilweise Jahrzehnte lang in Haft gesessen haben, nicht wenige davon in der Todeszelle, sind in den USA inzwischen aufgrund von DNA-Tests, die es zum Zeitpunkt der Aburteilung noch nicht gab, entlastet worden. Allein im Bundesstaat Illinois sind bislang 42 solcher Fälle bekannt. Und es muss nicht unbedingt Zufall sein, dass die Mehrzahl davon Schwarze sind. welt.de berichtet aktuell über den Fall des heute 50jährigen Andre Davis aus Illinois, der 1980 wegen Vergewaltigung und Ermordung eines dreijährigen Mädchens verurteilt wurde. Das Kind war am 8. August 1980 verschwunden und später unter dreckiger Bettwäsche in einem Kleiderschrank im Haus von Davis´Bruder entdeckt worden. Andre Davis war damals von der Polizei vernommen worden und hatte angegeben, er habe den Tag trinkend im Haus seines Vaters verbracht. Er habe “keine Frau getötet”. Diese Äußerung soll ihn besonders verdächtig gemacht haben.

DNA-Analysen gab es damals noch nicht und so wurde Davis verurteilt. Der hat die Tat immer bestritten ...

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  • Mann sitzt 32 Jahre lang unschuldig im Gefängnis

    welt.de - 3 Leser - Ende eines Alptraums: Drei Jahrzehnte galt der heute 50 Jahre alte Andre Davis aus Illinois als Vergewaltiger und Mörder eines Kindes. Dabei war er unschuldig. Nach 32 Jahren kam er nun aus der Haft.

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