Unister am Pranger: Auch beim Datenschutz Verbesserungsbedarf!

Mit Werbung lässt sich Geld verdienen, das ist ein Fakt und gilt sowohl für für prominente Werbefiguren als auch für das werbende Unternehmen dahinter. Unschön wird es für das eigene Image der Werbefigur aber, wenn dem hinter der Werbung stehenden Unternehmen unseriöse Machenschaften oder dergleichen vorgeworfen werden.

Diese Erfahrung musste in den 90er-Jahren bereits Manfred Krug machen, nachdem er die Telekom-Aktien beworben hatte, welche wenige Jahre nach dem Börsengang dramatisch an Wert einbüßten, wofür sich Herr Krug am Ende sogar öffentlich entschuldigte.

Fußball vereint auch in der Werbung

Ähnlich gehen könnte es nun Michael Ballack und Reiner Calmund. Beide machen Werbung für Unternehmen von Unister. Michael Ballack für ab-in-den-urlaub.de und Reiner Calmund für fluege.de.

Ein Artikel der computerbild wirft dem Unternehmen nun Abzocke vor. Ein Artikel von welt.de gibt die Vorwürfe detailliert wieder. Anscheinend liegen den Vorwürfen eine Reihe von Aussagen ehemals hochrangigen Mitarbeitern sowie interner Firmen E-Mails zugrunde.

Schmutziger Krieg?

Der Blog hottelling.net nimmt hierzu Stellung und kritisiert den Artikel der computerbild als “schmutzigen Krieg” auf Basis von “Insiderinformationen” und stellt eine Reihe von Erwägungen hinsichtlich der anonymen Informanten an. Vor allem wird auf die “illegale Weiterleitung an die “Computerbild”-Redaktion von internen E-Mails, Verträgen und Betriebsgeheimnissen” hingewiesen, zu welchen laut hotelling.net angeblich nur eine beschränkte Anzahl an Mitarbeitern Zugang gehabt haben soll.

Woher die Information hinsichtlich des beschränkten Zugangs stammt, wird hingegen nicht erwähnt. Naheliegend ist jedoch, dass es sich hierbei um eine Unternehmensstellungnahme handelt. Das wäre insoweit bemerkenswert, da der Inhalt dieser internen Dokumente dann nur schwerlich in Abrede gestellt werden könnte ...

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