Fernabsatzvertrag

Der Fernabsatzvertrag ist in § 312 b Abs. 1 S. 1 BGB legaldefiniert, d.h. die Definition ist bereits im Gesetzestext enthalten. Bei Fernabsatzverträgen handelt es sich um Verträge, die die Lieferung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zum Inhalt haben und die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen wurden. § 312 b Abs. 1 S. 1 BGB schließt auch Finanzdienstleistungen mit ein. In Absatz 2 des § 312 b BGB zählt der Gesetzgeber mögliche Fernkommunikationsmittel auf wie Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails sowie Rundfunk, Tele- und Mediendienste. Allerdings ist diese Aufzählung nicht abschließend, was sich an dem Wort “insbesondere” erkennen lässt ...

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