Kosten für den „Hundesitter“ von der Steuer absetzbar?

Ja, das ist möglich, meint jedenfalls das Finanzgericht (FG) Münster in seiner Entscheidung vom 25.05.2012 (AZ: 14 K 2289/11 E).

Der Kläger hat zwei Hunde, für die er regelmäßig einen Betreuungsservice in Anspruch nimmt. Die Hunde wurden von einem “Hundesitter” abgeholt und auch wieder zum Kläger zurück gebracht. Eine Betreuung der Tiere in der Wohnung des Klägers oder in dessen Garten fand nicht statt. Die für die Betreuung seiner Hunde angefallenen Kosten von 2.750,00 € im Jahre 2008 und 4.702,00 € im Jahre 2009 machte der Kläger als haushaltsnahe Dienstleistungen im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung geltend. Das Finanzamt versagte die Anerkennung.

Hiergegen klagte der Hundebesitzer und begehrte die Anerkennung der Hundebetreuungskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen gemäß § 35a Abs. 2 S. 1 EStG ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK