Auto-Notruf eCall weckt Begehrlichkeiten der Versicherungswirtschaft

Der Auto-Notruf eCall ist eine feine Sache, denn er kann Leben retten! Hinter dem knackigen Kürzel eCall verbirgt sich ein von der Europäischen Union geplantes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Wie es bei Wikipedia heisst, melden hierbei im Fahrzeug montierte Geräte einen Verkehrsunfall automatisch an die einheitliche europäische Notrufnummer 112 und helfen durch die rascher initiierten Rettungsmaßnahmen, die Zahl der Verkehrstoten zu senken und die Schwere von Verletzungen im Straßenverkehr zu reduzieren.

EU-Initiative für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

eCall sei ein wichtiges Projekt der eSafety-Initiative der Europäischen Kommission. Nach einer Meldung von Heise sollen ab 2015 alle neuen Autos und Kleintransporter verbindlich mit dem neuen System ausgestattet werden – nachdem eine freiwillige Einführung gescheitert war. Überlegt wird auch, das System auf andere Verkehrsmittel wie zum Beispiel Motorräder, Busse und Lkw auszudehnen.

Schöne neue Daten

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten; so weiter im genannten Heise-Artikel:

Außerdem fordern die Volksvertreter, dass eCall keinesfalls dafür verwendet werden darf, um die Bewegungen einer Person zu überwachen oder ihren Standort festzustellen, solange kein Unfall vorliegt.

Interessant, dass das extra betont werden muss – der Zweckbindungsgrundsatz verbietet das eigentlich von vorneherein ...

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