Vorsicht bei „Gefällt-mir-Klicks“ auf Facebook

In letzter Zeit häufen sich außerordentliche Kündigungen von Arbeitgebern gegen ihren Arbeitnehmern, die zuvor im sozialen Netzwerk „Facebook“ beleidigende Äußerungen über einen Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden getätigt hatten.

In einem aktuellen Fall wurde über den Facebook Benutzer-Account einer Arbeitnehmerin unter eine beleidigende Äußerung, die zuvor ihr Ehemann auf Facebook veröffentlicht hatte, auf den „Gefällt-mir-Button“ geklickt. Der Ehemann schrieb konkret:

„Hab gerade mein Sparkassen-Schwein auf „Ralf-Thomas“ getauft. Naja irgendwann stellen alle Schweine vor einem Metzger.“ Daneben veröffentlichte der Ehemann auch ein piktografisches Sparkassen-Symbol, neben der sich die Bemerkung „Unser Fisch stinkt vom Kopf“ befand. Die vorgenannten Namen bezogen sich dabei auf die Namen der Vorstände der Arbeitgeberin.

Die Arbeitgeberin sprach seiner Arbeitnehmerin darauf hin die außerordentliche Kündigung aus. Im darauf folgenden Kündigungsschutzprozess berief sich die Arbeitnehmerin darauf, dass sie nicht selbst den Klick über ihren Account ausgeführt habe. Vielmehr habe auch ihr Ehemann Zugang zu den Zugangsdaten ihres Nutzerkontos gehabt ...

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