Lloyd Fonds LF 31 MS "Annabelle Schulte" - Fachanwälte setzen Anlegeransprüche...

In den im Jahr 2003 aufgelegten Lloyd Fonds 31 MS Annabelle Schulte haben Anleger insgesamt rund 11,6 Mio. € investiert. Das 2.602 TEU Vollcontainerschiff nahm nicht den erwarteten Verlauf. Verfall der Charterraten: Insbesondere der Verfall der Charterraten seit 2008 hat der Fondsgesellschaft arg zugesetzt. Die Chartereinnahmen lagen im Jahr 2010 nur bei rund 1/6 der prospektierten Werte. Bis Ende 2010 fehlten gegenüber dem Prospektannahmen insgesamt bereits 39% der laut Prospekt zu erzielenden Einnahmen. Rückstände beim Kapitaldienst: Wegen fehlender Einnahmen konnte der Fonds die aufgenommenen Darlehen nicht wie geplant tilgen. Auf rund 47 % belief sich zum Jahresende 2010 der Tilgungsrückstand. Die Ausschüttungen sind dementsprechend auch nicht wie geplant ausgefallen. Negativ auf die Verschuldung des Schiffs (in der Einnahmewährung US-$ gerechnet) hat sich auch die teilweise Umfinanzierung in japanische Yen ausgewirkt. Der Wert des Yen ist gegenüber dem US-$ seit 2007 um zeitweise mehr als 30% angestiegen, was eine Steigerung der Zins- und Tilgungsbelastung (in US-$ gerechnet) zur Folge hatte. Zwangsverwaltung angeordnet: Am 2. Juli 2012 vermeldete der Informationsdienst fondstelegramm, dass über das Vermögen des Schiffsfonds die Zwangsverwaltung angeordnet worden sei. Für die Anleger, die auf eine Sanierung durch das beschlossene Restrukturierungskonzept des Schiffsfonds hofften, eine schwer verdauliche Entwicklung. Denn der im Wesentlichen an den aktuell erzielbaren Charterraten orientierte Wert des Schiffes wird kaum ausreichen, um die bestehenden Verbindlichkeiten des Fonds zu decken. Totalverlust und Rückforderung von Ausschüttungen: Rückzahlungen an die Anleger wird es daher wohl keine geben. Vielmehr droht den Anlegern im Falle einer Insolvenz des Schiffes die Rückforderung von bereits erfolgten Ausschüttungen ...Zum vollständigen Artikel


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