Verfassungsschutzpräsidenten Heinz Fromm bittet um Entlassung

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass wichtige Akten mit dem Namen „Operation Rennsteig über die Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit der rechtsextremen Gruppierung „Thüringer Heimatschutz im NSU-Fall von dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vernichtet wurden. Diese sollten Details enthalten, die im Rahmen der Untersuchung der Mordserie durch die später gegründete „Nationalsozialistischer Untergrund“ relevant sein könnten.

Einigen Angaben nach sollten die Akten der Generalbundesanwaltschaft vorgelegt werden, die die Mordserie untersucht.

Nun hat der Verfassungsschutzpräsidenten Heinz Fromm aus diesen und weiteren Pannen bei der Untersuchung der NSU-Geschehnisse die Konsequenzen gezogen und seine Entlassung zum 31. Juli angeboten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ist diesem Wunsch nachgekommen und versetzt Fomm zum 31. Juli in Ruhestand.

Als Nachfolger wird der Vize-Präsident Alexander Eisvogel gehandelt. Des Weiteren wird Fromm im Untersuchungsausschuss weiterhin seine Aussagen machen und bei der Aufklärung mitwirken.

( Quelle: n-tv, 02.07.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

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