Geschwindigkeitsmessung – Die Praxis zeigt, daß der Einspruch sich lohnen kann

Ich hatte an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, daß sich der Verteidigung bei einer “Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren” viele Angriffspunkte bieten (siehe hierzu auch diesen oder jenen Beitrag zum Beschluß des OLG Hamm vom 15.09.2011, in dem noch einmal in aller Kürze dargestellt wird, wie umfassend die richterlichen Ausführungen in einem solchen Fall zu sein haben).

Ein Kommentator verwies seinerzeit darauf, daß es doch klar sei, daß der Anwalt zum Einspruch rate, zweifelte indes wohl daran, daß sich ein solcher Einspruch auch auszahlen wird.

Hier daher nun der praktische Fall, auf dem mein damaliger Beitrag beruhte und welcher zwischenzeitlich verhandelt worden ist:

Dem Mandanten M war ein Polizeifahrzeug über eine Strecke von mehreren Kilometern gefolgt. Die Polizeibeamten lasen von ihrem Tacho über eine längere Strecke den Wert von 170 km/h ab. Erlaubt waren maximal 80 km/h ...

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