Rezension Strafrecht: Revision

Russack, Die Revision in der strafrechtlichen Assessorklausur, C.F. Müller, 7. Auflage 2012 Von Ref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Hamburg Die Revisionsklausur gehört mittlerweile in fast allen Bundesländern zum festen Bestandteil der Klausuren im zweiten juristischen Staatsexamen. Eine Auseinandersetzung mit diesem Klausurtyp sollte daher für jeden Examenskandidaten ein zwingender Bestandteil der Prüfungsvorbereitung sein. In Anbetracht der ohnehin knapp bemessenen Examensvorbereitungszeit, sollte schon vor der erstmaligen Beschäftigung mit der Revisionsklausur eine gezielte Literaturauswahl erfolgen. Ein „Klassiker“ auf diesem Gebiet ist der „Russack“, welcher nunmehr in der 7. Auflage erschienen ist. Das Werk gliedert sich – entsprechend dem Aufbau der Revisionsklausur im Assessorexamen – in vier Teile. Nach einem Grundlagenteil wird zunächst die Zulässigkeit der Revision in Strafsachen dargestellt. Hier enthält das Werk Ausführungen zu den zwingenden Prüfungspunkten im Rahmen der Zulässigkeitsstation, wie z.B. der Statthaftigkeit, der Rechtsmittelbefugnis oder auch der Beschwer. Daran anschließend folgt die Darstellung der Begründetheit der Revision. Hierbei werden die auftretenden Prüfungspunkte „Verfahrensvoraussetzungen“, „verfahrensrechtliche Gesetzesverletzungen“ und „sachlichrechtlichen Gesetzesverletzungen“ erläutert. Das Buch endet mit den „Zweckmäßigkeitserwägungen“ und einer Darstellung zu den Revisionsanträgen. Hervorzuheben ist zunächst der Aufbau des Buches. Es ist kein reines Lehrbuch des Revisionsrechts, sondern zielt auf die komprimierte Darstellung des für die erfolgreiche Anfertigung einer Revisionsklausur notwendigen Wissens ...Zum vollständigen Artikel


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