Grabsteine als digitale Werbeplattform – sind die Toten bald Online?

Klingt makaber oder pietätslos, ist aber inzwischen Realität. Es existieren in Deutschland die ersten Grabsteine, auf den QR-Codes eingemeißelt sind. Der QR-Code kann nach Wunsch des Kunden bspw. auf eine Trauerseite verweisen oder auf ausgesuchte Daten des Verstorbenen.

Der QR-Code soll viele aktuelle Probleme lösen. Die Friedhofspfade würden aufgrund immer häufiger auftretender eingeschränkter Mobilität vieler Besucher immer leerer werden. Trauernde hätten so die Chance, an einem virtuellen Ort zu trauern.

Daneben würde es immer häufiger zu Urnenbestattungen kommen. Die Urnengrabsteine sind häufig zu klein, um die gewünschten Daten und Trauersprüche unterzubringen. Mit Hilfe des QR-Codes wäre das Problem gelöst.

Wenn der QR-Code sich zum Grabstein-Schlager mausern sollte, wird sich auch die Smartphone- und Tablet-Industrie freuen, denn dann könnten sie eine ganz neue Käuferschicht mobilisieren. Die Generation 70+ müsste sich mit Smartphones und Tablets bewaffnen, um richtig trauern zu können ...

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