Das etwas andere Rechtslexikon: Richterprivileg, das

Dieses Privileg besagt, dass der Staat für den Schaden, den ein Richter mit einem Urteil anrichten kann, nur gerade steht, wenn der Richter gleichzeitig eine Straftat damit begeht. Und eine solche muss man dem Richter erst einmal nachweisen. Daher kommen mitunter seltsame Urteile zustande. Solange aber der Richter nur geschlafen hat, besoffen oder dämlich war, liegt keine Straftat vor. Der Betroffene hat dann halt Pech.

Daneben existiert das Richterprivileg im Strafrecht mit der Wirkung, dass der Richter nur f ...

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