Comic-Kinder mit Geburt beim Jugendamt registrieren

Aktuell wird im Netz das Urteil des obersten schwedischen Gerichts diskutiert, in dem geurteilt wurde, dass Manga-Sex-Darstellungen keine Kinderpornografie darstellen würden, auch wenn die Zeichnungen sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern darstellen.

Zur Begründung hieß es, dass es sich zwar um Pornografie handele, aber: “…es handelt sich um Phantasiefiguren, die nicht mit richtigen Kindern verwechselt werden können.”

Ein einfacher Satz mit einer enormen Tragweite, der auch in Deutschland die Diskussion um den Begriff der Kinderpornografie bzw. deren Strafbarkeitsvarianten wieder entbrennen lässt. Auffällig an der Nachbesprechung des Urteils im Netz ist die Einstimmigkeit der Netzgemeinde zu diesem heiklen Thema: Das Urteil wird für gut befunden! Befasst man sich näher mit dem Tabuthema und dessen rechtlicher Einordnung wird sehr schnell klar, dass das schwedische Urteil ein Urteil für die Praxis ist. Der Schutz realer Kinder soll das Ziel sein, nicht der Schutz von Fantasiefiguren. Dem ist zuzustimmen. Erleichtert dürften auch die schwedischen Ermittler sein, die sich künftig auf die immer noch vorhandene Masse der wirklichen Kinderpornografie konzentrieren können. Fantasiefiguren bleiben künftig unberücksichtigt.

In Deutschland ist die Rechtslage nach wie vor äußert unglücklich, da im deutschen Strafrecht ausdrücklich auch die Darstellung fiktiver Personen, z.B ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK