Alles Schweine, arme Schweine….

Tierschutzbund kritisiert geplante Organspenden von Schweinen derwesten.de/6818229

— Martin Kalus (@MartinKalus) July 2, 2012

….findet der Tierschutzbund offenbar.

Beinahe könnte man scherzend fragen: Schon jemand mal den Tierschutzbund sich zum Thema Organspende oder Zell- und Gewebespende von Menschen nach deren Hirntod äussern hören? Nein? Nur wenn es um die armen Schweine geht? Nichts gegen Tierschutz, schon erst recht nicht unter dem Aspekt der nachfolgend noch zu nennenden Gründe. Aber dennoch: Das macht einen nach dem Schweigen des Tierschutzbunds zur postmortalen Spende zu und nach Hirntod des Menschen doch eigentlich schon Grübeln, gell? Stichwort: Menschenleben. Mensch. Werte.

Ich würde mir dann – wenn schon, denn schon – auch bitte von einem Tierschutzbund ein Eintreten für das wünschen, wo es um Zellen und Gewebe von Menschen geht und wohin diese gehen. Dafür ist er nicht zuständig? Warum nicht? Ein Verband, der sich eines gesamtgesellschaftlichen Themas wie des Schutzes von Tieren annimmt und selbst von Menschen und ihrem Eintreten für Tiere lebt und sich an Menschen richtet, sollte den Menschen neben dem Tier nun auch nicht ignorieren.

Und in einem Punkt hat er nun keineswegs so Unrecht. Mit der Kritik der Ver(sch)wendung von Tieren, die für Forschung und per Xenotransplantation für die Versorgung von Wartelistenpatienten eben nicht in den Schmortopf, sondern in das Labor wandern. Wandern sollen. Noch mehr wandern sollen. Denn dass sie das tun, ist mitnichten neu ...

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