Alkoholgenuss gefährdet den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz

Wird bei einem auf dem Arbeitsweg verunglückten Arbeitnehmer später Alkoholkonsum nachgewiesen, darf die gesetzliche Unfallversicherung deshalb nicht automatisch die Anerkennung als Arbeitsunfall ablehnen. Nur wenn der Unfallversicherungsträger nachweist, dass der Alkoholkonsum ursächlich für den Unfall war, können dem Arbeitnehmer Versicherungsleistungen verweigert werden, entschied das Bayerische Landessozialgericht (LSG) in einem am Donnerstag, 28.06.2012, bekanntgegebenen Urteil vom 17.04.2012 (AZ: L 3 U 543/10 ZVW).

Im entschiedenen Rechtsstreit war ein Beschäftigter eines Bauhofs auf dem Nachhauseweg von der Straße abgekommen und verunglückt. Nach über fünf Stunden suchte er ein Krankenhaus auf, wo bei ihm ein Bruch der Halswirbelsäule und 1,5 Promille Alkohol im Blut festgestellt wurden ...

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