Schicksal eines ehemals Mächtigen: Vom ausschweifenden Sex ab in die Depression

Dominique Strauß-Kahn, Foto: IWF Archive

„Du willst immer nur ficken!“ hatte ich vor einiger Zeit in Anlehnung einen Song der A-Capello-Gruppe „Ganz Schön Feist“ einen strafblog-Beitrag über den früheren Hoffnungsträger der französischen Sozialisten und Beinahe-Präsidenten Dominique Strauß-Kahn überschrieben, dessen angebliche und tatsächliche sexuelle Eskapaden seit geraumer Zeit immer wieder die Schlagzeilen füttern. Zuletzt war es etwas ruhiger geworden um DSK (wie er nicht nur von Parteifreunden genannt wird), obwohl ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen der Beteiligung an ausschweifenden Sexpartys mit Prostituierten immer wieder mal eine Nachricht wert ist. Da geht es um den Vorwurf der Zuhälterei, möglicherweise auch der Vergewaltigung und Etliches mehr.

Ver- und Bewunderung (aber auch Häme und Verachtung) hat die Tatsache hervorgerufen, dass DSK´s Ehefrau, die Millionenerbin und Journalistin Anne Sinclair, trotz aller von ihm selbst eingestandener Fremdgeherei stets wie ein Fels in der Brandung zu ihm stand. Sie hinterlegte eine Millionen-Kaution, als er in New York unter dem Verdacht, ein Zimmermädchen vergewaltigt zu haben, verhaftet wurde, sie war bei ihm, als er danach wochenlang unter Hausarrest stand, und sie verließ ihn auch nicht, als nach der Rückkehr ins heimische Frankreich der Vorwurf eines– schon Jahre zurückliegenden - angeblichen sexuellen Übergriffs auf die Tochter einer Parteifreundin breite Aufmerksamkeit fand. Auch die aktuellen Ermittlungen wegen der Prostituiertenaffäre hatten zunächst scheinbar keine Auswirkungen auf den Bestand der Ehe, obwohl DSK die gefeierten Orgien gar nicht bestritten hat ...

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