Rezension Strafrecht: Das verkehrsrechtliche Mandat

Gebhardt, Das verkehrsrechtliche Mandat Band 1: Verteidigung in Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren, 7. Auflage, Anwaltverlag, 2012 Von RA Sebastian Gutt, Helmstedt Der Deutsche AnwaltVerlag aktualisiert derzeit sukzessive die Bände aus der überaus gelungenen, weil äußerst praxisnahen Reihe „Das verkehrsrechtliche Mandat“. Nach dem „Verkehrsverwaltungsrecht“ folgt nun die Neuauflage von Gebhardts Werk zum Straf- und OWi-Recht. Zum Autor selbst muss man nicht viele Worte verlieren. Rechtsanwalt Justizrat Gebhardt ist Verkehrsrechtler seit der ersten Stunde, der neben seiner anwaltlichen Tätigkeit insbesondere durch Veröffentlichungen auf dem Gebiet des straßenverkehrsrechtlichen Ordnungswidrigkeiten­verfahrens in Erscheinung getreten ist. Zudem ist er in der anwaltlichen Fortbildung als Dozent tätig. Das vorliegende Werk – so viel sei bereits vorab deutlich gemacht – ist in der (anwaltlichen) Praxis mittlerweile zu einem unverzichtbaren Werk geworden. Die aktuelle Auflage berücksichtigt Rechtsprechung und Literatur bis Anfang 2012. Neu behandelt werden von Gebhardt u.a. das Geldsanktionengesetz und gesetzliche Neuerungen zur EG-Führerscheinrichtlinie. Das Werk ist in sechs Teile untergliedert: Im Vorfeld der Verteidigung, Erste Fragen des Mandanten, Aussageverhalten, Verteidigung in Bußgeldsachen, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und andere Verkehrsstraftaten, Rechtsfolgen und Verkehrsverwaltungsrecht. Schon ein Blick in das Inhaltsverzeichnis und hier insbesondere in die Teile 1 und 2 zeigt klar auf, welche Zielgruppe Gebhardt hat: Seine Publikation ist konsequent aus der Sicht des Verteidigers geschrieben, richtet sich also (vornehmlich) an die Anwaltschaft, was aber nicht ausschließt, dass Staatsanwälte oder Richter Gefallen an dem Werk finden können ...Zum vollständigen Artikel


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