Mit Karacho gegen die Tür II oder Das große Wiedersehen

Unser Kooperationspartner aus Torgau hatte bereits über einen Mandanten berichtet, der 1999 aus dem Gerichtssaal des Landgerichts erfolgreich geflüchtet war. Dabei waren zwei Personen (leicht) verletzt worden. Ein Wachtmeister verdrehte sich in der Rangelei einen Finger. Die mutige Staatsanwältin versuchte die Tür von außen zu schließen, damit der Angeklagte nicht raus kann. Er sprang dann gegen die sich schließende Tür, hinter der sich die Staatsanwältin befand. die sich dabei das Handgelenk verstauchte . Den Fluchtversuch unternahm er mit seinem damals mitangeklagten Bruder, dem die Flucht nicht gelang. Von seinem Bruder hat er von Hörensagen gehört, dass eine Viertelstunde nach den Geschehnissen der Vorsitzende der Strafkammer (Herr Müller-Meier-Schmidt) zu dem Bruder an die Gerichtsarrestzelle gekommen sein soll, angeblich mit roten Kopf in der Aufregung angeschrieen haben soll: „Aus meinem Saal haut keiner ab. Ihr kriegt beide SV und kommt nicht mehr raus, verlasst euch drauf“. Wenn es so gewesen sein sollte, so wäre das sicher unfein, in der damaligen Ausnahmesituation jedoch vielleicht nachvollziehbar.

Er sitzt eine sehr lange zeitige Freiheitsstrafe ab. Ca. 1 ½ Jahre vor dem regulären Entlassungszeitpunkt beauftragte er den Kollegen Pagels, eine Aussetzung des Strafrests zur Bewährung zu beantragen. Es läuft das übliche Programm ...

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