StA Dortmund: Vorläufige Sicherungsmaßnahmen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Betruges gegen Hintermänner von Gewinnversprechen mit Nachnahmemasche

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen einen nun unter Anklage stehenden Herrn Harun KURSUN vorläufige Sicherungsmaßnahmen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Betruges ergriffen.

In Zusammenwirken mit einem Ferhat TÜRKMEN sollen demnach Personen angerufen worden sein, um ihnen vorzuspiegeln, man habe bei der Norddeutschen Klassenlotterie einen Geldbetrag gewonnen. Zur Deckung der Notarkosten würde ein Scheck per Nachnahmesendung übersandt werden. Tatsächlich enthielt die Sendung Werbung für angebliche Gewinnspieleintragungsdienste eines angeblichen Gewinnspielclubs.

Die im Bundesanzeiger veröffentlichte amtliche Meldung lautet:

Staatsanwaltschaft Dortmund 150 AR 45/11 In dem Finanzermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dortmund, Gerichtsplatz 1, 44135 Dortmund, Aktenzeichen 150 AR 45/11, gegen Harun Kursun, geb. am 23.05.1980 in München, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft Luisenstr. 69, 46049 Oberhausen, wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betruges, wurden in Vollziehung des dinglichen Arrestes des Amtsgerichts Dortmund vom 21.02.2012, Aktenzeichen: 703 Gs 185/12, durch Pfändungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Dortmund vom 27.02.2012, Aktenzeichen 150 AR 45/11, die Forderungen des Angeschuldigten aus vorhandener Geschäftsbeziehung zu der Commerzbank AG, Breite Str. 10, 40213 Düsseldorf, gepfändet. Zum Zeitpunkt der Pfändung bestand eine Forderung des Angeschuldigten gegen die Commerzbank AG in Höhe von 34.857,67 Euro. Die Pfändung erfolgte zu dem Zweck, Vermögensverschiebungen des Angeschuldigten zu verhindern. Die staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen und ihre Bekanntmachung nach § 111 i Abs ...
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