Schleckerschlacht in Heilbronn, Papa Staat im Abseits

Das kleine Arbeitsgericht der Vollbeschäftungsregion Heilbronn steht jetzt im Mittelpunkt der Arbeitsgerichtswelt. Es hat nämlich das „erste Schlecker-Urteil“ gesprochen (das auch die Blogs beschäftigt, hier Dan Fehlberg bei Arbeitsrecht Chemnitz).

Damit ist gemeint: Insolvenzverwalter Gleiwitz hatte bekanntlich tausenden Mitarbeiterinnen des Schlecker-Kerngeschäfts gekündigt, um den Unternehmensrest zu verkaufen. Ebenso bekanntlich misslang das. Eine der Begründungen war, dass kein Investor das Risiko eingehen wollte, tausende nicht entschiedener Kündigungsschutzklagen und damit die Katze im Sack gleich mitzukaufen. Das wieder löst die kontroverse These aus, dass – so paradox es klingt – die Mitarbeiterinnen mit ihren Klagen die Rettung verhindert oder zum Ende jedenfalls entscheidend beigetragen haben; was deshalb so scharfkantig behauptet werden kann, weil die Klagen kaum die Aussicht auf mehr als ein Stück Papier in Form eines Urteils erreichen konnten – Geld und Arbeitsplätze jedoch mit Sicherheit nicht. Sie waren unter dem zuletzt genannten Gesichtspunkt sinnlos ...

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