Klage gegen elektronische Gesundheitskarte abgewiesen

Vor dem Sozialgericht (SG) Düsseldorf ist eine Klage gegen die elektronische Gesundheitskarte gescheitert. Weil die Speicherung zusätzlicher Daten freiwillig sei, seien die Versicherten rechtlich nicht „beschwert“, erklärte das SG zur Begründung seines am Donnerstag, 28.06.2012, verkündeten Urteils (AZ: S 9 KR 111/09).

Die elektronischen Gesundheitskarten werden derzeit von den Krankenkassen ausgegeben und sollen die bisherigen Krankenversicherungskarten ersetzen. Neben den bisherigen gedruckten Angaben enthalten sie einen Chip, auf dem zusätzliche Informationen gespeichert werden können, etwa zu Medikamenten, Allergien und bisherigen Behandlungen. Dies soll die Notfallversorgung erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ärzten verbessern.

Gegen die Karte gibt es allerdings erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK