Das Jura-Studium – Unmotivierend? Praxisfern? Düstere Aussichten?

Unter dem Titel “Nichts zu lachen” wird hier kurz davon berichtet, daß Jura-Studenten sich mit unerfreulichen Aussichten plagen müssen: Im Studium werde gnadenlos ausgesiebt, es werde mehr Wert auf das Memorisieren von Paragraphen als auf das Verstehen von Zusammenhängen gelegt und dann folge ein regelmäßig ernüchternder Einstieg in das Berufsleben. Auch an anderer Stelle wird etwa die unmotivierende Notengebung oder das “Problemdenken” der Jurastudenten, pardon, -studierenden beklagt.

Gar so finster sollte man die Situation nicht sehen. Ich erinnere mich – auch im Hinblick auf meine spätere Berufswahl – gerne an mein Studium.

Ja, Jura ist kein Studiengang, in dem man – ganz anders als in einigen anderen Studienfächern – mit den Noten “gut” oder gar “sehr gut” überhäuft wird. Auch gibt es eine nennenswerte Anzahl an Studierenden, die das Studium abbrechen oder im Examen durchfallen.

Auch die zu bewältigende Stoffmenge ist riesig, so daß man anfänglich noch mit reichlich Fragezeichen durch die juristische Landschaft tappen wird. Diese werden sich auch nie ganz geben. Jura ist kein Fach, in dem man irgendwann “ausgelernt” hat.

Genau das ist allerdings auch ein Vorteil der Juristerei ...

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