Technik aktuell: Forschungsverbund für bessere Windenergieanlagen

Windenergieanlagen, die effizienter, kostengünstiger und leiser sind, erforschen das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen (ForWind) und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Zukunft auch gemeinsam. So wollen sie die Kapazität im Bereich der Windenergieforschung steigern und die deutsche Windenergieindustrie im internationalen Wettbewerb unterstützen. Petra Bork / pixelio.de Bündeln von Kompetenzen und Netzwerken Die drei Forschungseinrichtungen bündeln die Kompetenzen von über 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der gesamten Bandbreite der Windenergie und decken so das gesamte System ab. Der Forschungsverbund erstreckt sich von Bremerhaven im Norden bis Oberpfaffenhofen im Süden über sieben Bundesländer. Gemeinsam können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler langfristige und strategisch wichtige Großprojekte von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung umsetzen. Die aus den drei Institutionen gewachsenen Verbindungen zu Akteuren der Windenergie im In- und Ausland, zu Herstellern, Zertifizierern, Energieversorgern, zur Hafenwirtschaft, Logistik und zu Zulieferern gewährleisten eine anwendungsnahe Forschung und die Arbeit an Problemlösungen. Nur durch ein konzertiertes Vorgehen können Synergien optimal ausgebaut und ein langfristig nachhaltiges Wachstum geschaffen werden. Umfangreiche Forschungsinfrastruktur Durch die Kooperation kann vorhandene Forschungsinfrastruktur gemeinsam genutzt werden. Zur Verfügung stehen bereits Rotorblatt-Prüfstände für Blätter bis zu 90 Metern Länge, ein Faserverbundtechnikum, eine Klimakammer, Testmöglichkeiten für Offshore-Materialproben sowie eine Anlage für die automatisierte Herstellung von CFK-Rotorblättern. Zudem können zahlreiche Windkanäle und LiDAR-Systeme genutzt werden ...Zum vollständigen Artikel

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