Ratgeber zum Thema „Datenschutz im Netz“

In der vergangenen Woche - also nicht vor etwa fünf Jahren - erreichte mich die Frage einer ziemlich resoluten Person.

Ich bin als freie Journalistin tätig und benötige Ihre Hilfe für einen .

[... ellenlanger Text ... ]

Ich bitte Sie um einen kurzen Rückruf. Bis wann können sie meine Anfrage bearbeiten? Mit freundlichen Grüßen,

Selbstverständlich sitzen Rechtsanwälte den ganzen Tag nur herum und warten darauf, daß sich mehr oder minder höfliche Reporter melden und säckeweise Fragen stellen.

Grundsätzlich habe ich aber keine Einwände gegen Anfragen der Medien, weil sich aus der Zusammenarbeit zwischen einem Journalisten und einem Strafvereidiger durchaus eine nützliche Win-Win-Situation ergeben kann: Der Journalist hat einen mit Sachverstand unterlegten Text, den er verkaufen kann. Und der Anwalt bekommt darüber die (kostenlose?) Werbung.

Dies setzt allerdings auf beiden Seiten ein gewisses Maß an Vorbereitung und Kompetenz voraus, die jedoch nicht immer und in jedem Fall vorhanden sind; für derlei Anfragen habe ich auf meiner Tastatur extra eine Taste reserviert.

Die aktuelle Anfrage gehört allerdings in eine besondere Kategorie: „Geeignet für einen Blogbeitrag“. Here we go:

Schwerpunkt meines Textes sollen vorallem Vertragsfallen im Internet sein.

Aha. Nicht gerade ein Thema, was zur Zeit besonders brennend aktuell zu sein scheint. Soweit ich erinnere, war es Anfang 2006, als unsere Kanzlei sich das erste Mal mit diesem Thema beschäftigt hat ...

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