Markttransparenzstellen-Gesetz in Bundestag eingebracht

Die Bundesregierung hat am 21. Juni 2012 das lange von der Opposition angemahnte Markttransparenzstellen-Gesetz in Bundestag eingebracht (BT-Drs. 17/10060). I. Transparenzdefizite Einleitend heißt es zum Gesetzentwurf, dass die bestehende Aufsicht über die Preisbildung auf den Großhandelsmärkten für Elektrizität und Gas nicht ausreiche, um eine unzulässige Einflussnahme auf den Preis wirkungsvoll und schnell aufdecken und sanktionieren zu können. Auf Grund von Transparenzdefiziten bei den Behörden fehle ein Gesamtüberblick über das Marktgeschehen, der mögliche Manipulationen aufdeckt. Manipulationsmöglichkeiten ergeben sich aus den komplexen Preisbildungsmechanismen im Energiegroßhandel, dessen Waren- und Derivatemärkte sich gegenseitig beeinflussen. Insbesondere können die Großhandelspreise für Strom und Gas durch die Kapazitätsverhältnisse auf den Erzeugungs- und Importmärkten, bei Speichern und Übertragungsnetzen insbesondere in Deutschland maßgeblich beeinflusst werden. Deshalb sei die Schaffung von mehr Transparenz auf nationaler Ebene von großer Bedeutung. Gerd Altmann / pixelio.de II. Europarechtliche Vorgaben Transparenz und Integrität der europäischen Großhandelsmärkte für Elektrizität und Gas hat die Ende 2011 in Kraft getretene europäische Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25 ...Zum vollständigen Artikel


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