Kein Licht am Rad? Wir schicken Rambo

Ein Radfahrer wird von drei Polizisten beobachtet, wie er ohne Licht am Fahrrad fährt. Als er in der Nähe der Polizisten vorbeikommt, ruft ihn einer der drei zu, er möge anhalten. Der Radfahrer radelt gemütlich weiter. Daraufhin setzt sich der Polizist zu Fuß in Bewegung, holt den Radfahrer ein und hält ihn am Oberarm fest. Der Radfahrer verliert daraufhin die Kontrolle über das Rad und fällt auf die Fahrbahn. Ein Autofahrer musste abbremsen, um den Radfahrer nicht zu überrollen.

Der Radfahrer stellt Strafanzeige gegen den Polizisten. Ermittelnde Beamte, die den Radfahrer, Zeugen und andere Polizisten befragen, sind natürlich ebenfalls Polizisten. Dies ist deutlich auch bei der Art der Befragung und bei den Zwischenfeststellungen zu bemerken.

So heißt es beispielsweise bei der Befragung des Radfahrers, was er denn mit der Strafanzeige bezwecke: „Wollen Sie jetzt wegen Fahren ohne Licht Ihrer Strafe entkommen?“

In einem Sachstandsbericht der ermittelnden Beamten heißt es dann, dass die Polizisten gut als solche erkennbar gewesen seien und der Radfahrer „flüchtete“ ...

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