Die Erbauseinandersetzung

Die Aufteilung eines Nachlasses ist ein Geduldsspiel, bei dem Fehler teuer werden können. Vor der Erbteilung müssen Grundstücke versilbert werden und alle Nachlassverbindlichkeiten bezahlt sein.

Das Gesetz sieht vor, dass zunächst alle unteilbaren Nachlassgegenstände, z.B. Grundstücke, Autos oder Möbel, zu Geld gemacht werden, §§ 2042 Abs. 2, 753 Abs. 1 BGB. Grundsätzlich geschieht dies nach den gesetzlichen Regeln über den Pfandverkauf (§ 1233 ff. BGB), bei Grundstücken durch die Teilungsversteigerung nach §§ 180 ff. ZVG.

Im zweiten Schritt sind alle Nachlassverbindlichkeiten zu begleichen, § 2046 Abs. 1 S. 1 BGB. Jeder Miterbe kann außerdem verlangen, dass ein Aufgebotsverfahren durchgeführt wird, bevor der verbleibende Überschuss verteilt wird, § 2045 BGB ...

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