Treffen der Umweltministerkonferenz der Bundesländer in Schleswig

● Von Katharina Radloff, Berliner Informationsdienst zur Energiepolitik ● Auf der 78. Umweltministerkonferenz, die vom 20.-22. Juni in Schleswig stattfand, berieten die Umweltminister der Länder über die Umsetzung der Energiewende. Vor allem der Stand des Netzausbaus wurde diskutiert, sowie die Entwicklung von Energiespeichern, die Einführung von Kapazitätsmärkten und das von Wirtschaftsminister Rösler in der vergangenen Woche aufgenommene Thema der naturschutzfachlichen Kompensation beim Ausbau der Stromnetze (BID 2012.24). Robert Habeck, Schleswig Holsteinischer Minister für Energie und Umwelt betonte nach Abschluss der UMK, dass alle 16 Umweltminister die Energiewende wollen und aus eigener Kraft schnellst-und bestmöglich unterstützen werden. Dazu, da sind sich die Umweltminister der Länder einig, ist ein schneller Netzausbau unerlässlich. Für den UMK-Vorsitzenden Habeck ist klar, dass die erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung und -einspeisung Vorrang vor anders produziertem Strom haben müssen. Die UMK beschäftigte sich auch mit dem Problem der steigenden Energiepreise. Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich weist darauf hin, dass “mit Blick auf die Entwicklung der Energiepreise die Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt über Energieeffizienzmaßnahmen und die Möglichkeiten des Versorgerwechsels aufgeklärt werden”. Die UMK bittet daher die Bundeslandwirtschaftsministerin, Mittel zur Förderung verbraucherbezogener Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK