Realsatire Wulff

Schon wieder (so muß es ja mittlerweile formuliert werden) hat Ex-Bundespräsident Christian Wulff wenig Feingefühl an den Tag gelegt.

Ungeachtet der wohl üblichen Gepflogenheiten hat er – wie der Spiegel nunmehr berichtet - ein in seiner Amtszeit als Bundespräsident erhaltenes Preisgeld nicht etwa gestiftet, sondern „erst einmal“ auf sein Privatkonto eingezahlt.

Die Staatsanwaltschaft Hannover stieß im Zuge ihrer Ermittlungen gegen Wulff auf das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, das er im Herbst 2011 bei der Auszeichnung mit dem Leo-Baeck-Preis vom Zentralrat der Juden in Deutschlanderhalten erhalten hatte.

Obwohl es keine rechtlich verpflichtende Regelung für das Staatsoberhaupt gebe, das erhaltene Geld zu spenden, prüft die Staatsanwaltschaft Hannover noch ob sich nicht doch ein sog. Anfangsverdacht gegen unser ehemaliges Staatsoberhaupt ergibt.

Da die Ermittler keine Akten zum Verbleib des Preisgeldes fanden, wurde Herr Wulff am 13 ...

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