AGG - Indizwirkung falscher Auskünfte

Wie in meinem Beitrag vom Freitag berichtet, können Diskriminierungen im Arbeitsrecht Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen (hier). Das Bundesarbeitsgericht entschied am Donnerstag, dass die Falschauskunft eines Arbeitsgebers ein Indiz für eine Diskriminierung darstellen kann. Was war geschehen? Die türkischstämmige Klägerin wurde von der Beklagte zunächst befristet für die Zeit vom 1. Februar bis 31. Dezember 2008 als Sachbearbeiterin eingestellt. Während eines Personalgesprächs im Oktober 2008 ging es u.a. auch um Arbeitsfehler der Klägerin. Ungeachtet dessen wurde Im November 2008 die Verlängerung der befristeten Beschäftigung für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Januar 2010 vereinbart. Die Beklagte teilte sodann Im September 2009 t der Klägerin mit, dass eine Verlängerung oder Entfristung des Arbeitsverhältnisses ab dem 1. Februar 2010 nicht erfolgen werde. Unter dem 31.Januar 2012 erteilte die Beklagte der Klägerin ein Arbeitszeugnis mit der Leistungsbeurteilung "zu unserer vollsten Zufriedenheit." Die Klägerin sah in der Nichtverlängerung eine Diskriminierung wegen ihrer thnischen Herkunft ...Zum vollständigen Artikel


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