Keimausbruch auf der Frühgeborenen-Intensivstation: Klinikum Bremen-Mitte erwartet Defizit in zweistelliger Millionenhöhe.

Es klingt ein bisserl, als könne man so gar nicht verstehen, dass Patienten nach Vorfällen wie dem wiederholtem Keimausbruch auf der Frühgeborenen-Intensivstation schon im Vorjahr und dem Tof von Frühchen seinerzeit und erneuten Auftreten desselben Keims den Weg nicht mehr gerade in die gleichen Klinik suchen wollen.

Das Klinikum Bremen-Mitte rechnet mit einem Defizit in zweistelliger Millionenhöhe, weil durch den enormen Imageverlust bei den Patienten rund 1.500 schwerer Fälle weniger behandelt worden seien als erwartet, sagte Bremens Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums. Das Klinikum habe deswegen 6 Millionen Euro weniger eingenommen. Diese Verluste könne der Klinikverbund Gesundheit Nord nicht aus eigener Kraft finanzieren. Wenn sich die Tendenz fortsetzte, drohe am Jahresende ein Minus von 24 Millionen Euro. So berichtet es die kma hier.

Da stellt sich dann wohl diese Frage. Jetzt schon? Und offenbar noch bevor die andere beantwortet ist: Wann kann man davon ausgehen, dass keine Keimgefahr mehr im Klinikum Bremen-Mitte besteht? Vielleicht sollte man bei derlei Geschehnissen nicht zuvörderst den Blick auf die finanzlage der Klinik presseöffentlich lenken. PR-Taktisch ...

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