Zum Kleingedruckten : „Das Ergebnis überrascht uns nicht“

…………sagte Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender BPI-Hauptgeschäftsführer nach eigenen Angaben des BPI. Dazu, dass Beipackzettel von Arzneimitteln - nach einer sog. aktuellen repräsentativen Verständlichkeitsstudie, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der ERGO-Versicherungsgruppe AG erstellt habe - für Verbraucher in Deutschland besser zu verstehen seien als andere Gebrauchsanweisungen wie zum Beispiel auf Lebensmittelverpackungen.

Dass man beim BPI das gern hört und dass man das auch gar nicht überraschend sieht und auch anders gar nicht gern gehört hätte, ist natürlich verständlich. Was es über Lebensmittelverpackungen (dazu nachfolgend noch) aussagt, mit denen das in Vergleich und zuungunsten der letzteren gebracht wird, dürfte weniger Zufriedenheit und Vergnügen bereiten. (Wenn auch nicht beim BPI als solchem)

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Nach jener Umfrage finde der Pressmitteilung des BPI vom 21.6.2012 zufolge mehr als ein Drittel der Befragten, dass die komplexen Informationen auf dem Beipackzettel „für jeden verständlich sind“.

Die Pharmaindustrie setze sich -so Dr. Norbert Gerbsch – seit langem für die gute Verständlichkeit von Beipackzetteln ein, denn Arzneimittel seien sensible Produkte, die Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen können. Die durchgeführten Lesbarkeitstests seien ein ganz wesentlicher Schritt, um die Verständlichkeit der Beipackzettel trotz der Komplexität der zu vermittelnden Informationen zu erhöhen. Die Texte müssten den umfangreichen gesetzlichen Anforderungen gerecht werden, vor allem aber müsse der Patient sich zusätzlich zum ärztlichen Rat selbständig, ausführlich und verständlich informieren können ...

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