OVG NRW: Zur Klage von Anwohnern gegen Planfeststellungsbeschluss für Ausbau des Flughafens Paderborn

Der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts NRW hat auf die Klage von drei Flughafenanwohnern in der mündlichen Verhandlung vom 21. Juni 2012 zu erkennen gegeben, dass die Behörde weiter aufklären muss, ob von der geplanten Verlängerung der Start- und Landebahn eine die Flughafenanwohner belastende Lärmzunahme ausgeht.

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt wurde in den 1970er Jahren genehmigt, er verfügt über eine 2.180 m lange Start- und Landebahn, Nachtflugverkehr war uneingeschränkt zulässig.

Im September 2006 beantragte der Flughafenbetreiber die Genehmigung der Pläne für einen Ausbau des Flughafens. Vorgesehen waren unter anderem eine Verlängerung der Start- und Landebahn um 390 m sowie eine Erweiterung der Vorfeldflächen, auf denen Flugzeuge abgestellt werden können.

Die Bezirksregierung Münster erteilte im März 2009 die Genehmigung (Planfeststellungsbeschluss) für den Ausbau, ordnete jedoch zugleich im Wesentlichen für die sog. Nachtkernzeit (0.00 bis 5.00 Uhr) Beschränkungen des Flugbetriebs an. Die Kläger wandten sich mit ihrer Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss und begehrten die Anordnung bestimmter weitergehender Beschränkungen des nächtlichen Flugverkehrs ...

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