Norwegen und Deutschland einigen sich auf Seekabelverbindung

● Von Katharina Radloff, Berliner Informationsdienst zur Energiepolitik ● Bei einem Treffen des norwegischen Energieministers Ole Borten Moe mit Wirtschaftsminister Rösler am 21.06.2012 in Berlin haben sich beide darauf geeinigt, das Projekt Nord.Link, eine Seekabelverbindung von Norwegen nach Deutschland mit einer Kapazität von 1400 MW, zu realisieren. Die Verbindung soll mit Hilfe eines HGÜ-Kabels den Stromtransfer zwischen den zwei Ländern ermöglichen. Durch den Austausch soll die Versorgungssicherheit in Deutschland gestärkt werden und der Strompreis für Verbraucher und Unternehmen entlastet werden. Zudem kann Deutschland dadurch künftig auch norwegische Speicherkapazitäten nutzen. Nach langwierigen, intensiven Verhandlungen hat sich der norwegische Netzbetreiber Statnett hat nun entschieden, das erste Kabel bis 2018 nach Deutschland zu bauen, obwohl auch andere Länder wie zum Beispiel Großbritannien großes Interesse an einer Kabelverbindung zu Norwegen gezeigt hatten. Beide Länder, Grossbritannien und Deutschland wollen Norwegens Wasserkraftreservoirs als Stromspeicher nutzen, um Fluktuationen in der eigenen Ökostromerzeugung auszugleichen ...Zum vollständigen Artikel


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