Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Münster den Salat

Ich käme ja nicht darauf, so etwas nur zu denken; aber ein Mandant meinte, dem Staatsanwalt in Münster sei bestimmt so weißer Glibber im Hosenbein heruntergelaufen, als er im Gerichtssaal dem vorläufig festgenommenen Rechtsanwalt vorgelesen hat -man kann sich ja nicht alles merken, wenn man so aufgeregt ist-, dass er im Knast einen Arzt aufsuchen kann, wenn er sich nicht wohl fühlt. Ganz blöd für die Staatsanwaltschaft Münster ist jetzt bloß, dass man für diesen Theaterdonner nun von Amts wegen ein weiteres Ermittlungsverfahren einleiten muss, nämlich wegen des Verdachtes der Verletzung von Dienstgeheimnissen (§ 353b StGB), denn prüfenswert ist das natürlich, ob das Ausplappern von einer bevorstehenden vorläufigen Festnahme nicht der Verrat eines Dienstgeheimnisses ist, das auch wichtige öffentliche Interessen gefährdet, denn wenn man dann den Rechtsanwalt -der übrigens läng ...

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