Insolvenzgefahr für MPC Fonds Holland 47- Fachanwälte setzen Anlegeransprüche durch

Schwere Zeiten für die Anleger des MPC Holland-Fonds 47 (Siebenundvierzigste Sachwert Rendite-Fonds Holland GmbH & Co. KG). Der 2003 emittierte Fonds, in den Anleger knapp 50 Mio. € investiert haben, muss derzeit an verschiedenen Fronten kämpfen. Für die beiden Fondsimmobilien in Amsterdamm und Amstelveen müssen bis Mitte 2013 neue Mieter gefunden werden. Gelingt dies nicht, droht dem Fonds infolge ausbleibender Einnahmen die Zahlungsunfähigkeit. Für die Anleger würde dies den Totalverlust der Einlage bedeuten. Hohe Leerstände erschweren Anschlussvermietung Ein schwieriges Unterfangen, denn nach Recherchen des Brancheninformationsdienstes fondstelegramm stehen in Amstelveen 25% der Gewerbeflächen leer. In Amsterdam beträgt danach die Leerstandsquote 17%. Vor diesem Hintergrund und angesichts der düsteren Konjunkturaussichten im Euroraum dürfte eine Neuvermietung ein schwieriges Unterfangen sein. Ob sich die prospektierten Mieteinnahmen durchsetzen lassen, darf bezweifelt werden. Wurden ausreichend Rückstellungen für Revitalisierungskosten gebildet? Fraglich ist auch, ob der Fonds über ausreichend Rückstellungen verfügt, um die für die Mietersuche und die Renovierung und Anpassung der Immobilien an die Bedürfnisse eines neuen Mieters erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Überraschende "loan-to-value Klausel" Wenig hilfreich dürfte dabei sein, dass der Fonds laut fondstelegramm die so genannte loan-to-value Grenze bereits verletzt hat. Die meisten Anleger des MPC Holland Fonds 47 werden mit diesem Begriff wenig bis gar nichts anfangen können. Es handelt sich dabei um ein im jeweiligen Kreditvertrag zwischen Fonds und finanzierenden Banken festgeschriebenes Verhältnis zwischen Darlehensverbindlichkeiten und Immobilienwert ...Zum vollständigen Artikel


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