Bundesgerichtshof: Gründungsgesellschafter sind neu beitretenden Anlegern schadensersatzpflichtig

Mit Urteil vom 23. April 2012 hat der Bundesgerichtshof (BGH) erneut entscheiden, dass auch Gründungsgesellschafter vertraglich verpflichtet sind, die neu hinzukommenden Anleger über wesentliche Investitionsrisiken aufzuklären. Tun sie es nicht, so können Investoren ihr Geld zurück verlangen. Im Prinzip sind die Aussagen des BGH nicht neu: Gründungsgesellschafter treten mit den beitrittswilligen Neuanlegern in eine vertragliche Beziehung. Aus diesem Grunde sind sie zur Aufklärung verpflichtet. Es kommt nicht darauf an, ob die Gründungsgesellschafter persönliches Vertrauen in Anspruch genommen haben oder zusätzlich auch für den Inhalt des Prospektes verantwortlich sind. Sie müssen also nicht persönlich mit dem Anleger verhandelt haben. Dies ist seit jeher ständige Rechtsprechung. Möglicherweise hat der BGH die Entscheidung aber zum Anlass genommen dies nochmals � auch im Leitsatz � unmissverständlich klar zu stellen ...Zum vollständigen Artikel


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