Prorendita Drei: Schadenersatzansprüche gegen die beratenden Banken verjähren zum...

Fachanwälte raten zu schnellem Handeln Für Anleger des von Ideenkapital emittierten Lebensversicherungsfonds Prorendita Drei (Prorendita Drei GmbH & Co. KG) bestehen gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen die beratende Bank durchzusetzen. Commerzbank, Citibank (Heute Targobank), Sparkasse KölnBonn und die Postbank waren die wesentlichen Vermittler des Fonds, an dem sich insgesamt ca. 4.000 Anleger mit rund 77 Mio. € beteiligt haben. Beratungsfehler der Banken Zahlreiche Kunden wurden von ihren Bankberatern falsch beraten, als ihnen die Beteiligung am Prorendita 3 Lebensversicherungs-Fonds empfohlen wurde. Die Beteiligung wurde vielfach als sichere Anlage empfohlen. Von Verlustrisiken, gar vom Totalverlust der Einlage war in den Beratungsgesprächen nie die Rede. Praktisch keinem Anleger wurde die außerordentlichen großen Unterschiede zwischen deutschen und englischen Lebensversicherungen erklärt. Diese sind so eklatant, dass das Produkt in hohem Maße erklärungsbedürftig war und ist. Fast durchweg kam überhaupt nicht zur Sprache, dass der Fonds hohe Kredite aufnehmen wird, und zwar nicht nur zur Finanzierung des Ankaufs der Policen, sondern auch der laufenden Versicherungsprämien. Die Fondsbeteiligung wurde als Altersvorsorge bzw. zur Anlage von Vermögen im Alter empfohlen. Für diese Zwecke ist die Investition in diesen Fonds grundsätzlich ungeeignet, da die Beteiligung als unternehmerische Beteiligung hohe Verlustrisiken mit sich bringt, wie der Bundesgerichtshof vor einigen Jahren entschied. Die im Vertrieb des Fonds beteiligten Banken und Sparkassen haben erhebliche Provisionszahlungen erhalten. Über diese "Kickbacks" hätten die Anleger unaufgefordert im Rahmen des Beratungsgesprächs informiert werden müssen. Dies war regelmäßig nicht der Fall ...Zum vollständigen Artikel


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