Erstreckung der Beiordnung des Pflichtverteidigers in jedem Fall erforderlich

Mit der Frage, ob § 48 Abs. 5 Satz 3 RVG nur für diejenigen Fälle gilt, in denen der Verteidiger in dem führenden Verfahren bereits vor der Verbindung bestellt worden ist, in dem hinzuverbundenen Verfahren hingegen ausschließlich als Wahlverteidiger tätig gewesen ist, hat sich das OLG Koblenz im Beschluss vom 30.05.2012 – 2 WS 242/12 – beschäftigt. Entgegen einer in der Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassung hat sich das Gericht auf den Standpunkt gestellt, dass § 48 Abs ...

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