BAG: Änderung der Rechtsprechung zur Urlaubsabgeltung

Der Urlaubsanspruch geht nach dem Bundesurlaubsgesetz unter, wenn er nicht im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen wurde (§ 7 Abs. 3 Satz 1 BUrlG). Eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr ist nur statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen (§ 7 Abs. 3 Satz 2 BUrlG). Der Urlaub muss dann in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahres gewährt und genommen werden (§ 7 Abs. 3 Satz 3 BurlG). Fragllich war bisher, ob diese Befristung grundsätzlich auch für den Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs gilt. Bisher hatte das Bundesarbeitsgericht dies bejaht, weil der Abgeltungsanspruch als Ersatz (Surrogat) für den wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr realisierbaren Urlaubsanspruch verstanden wurde. Mit seiner Entscheidung vom 19.Juni 2012 hat der 9 ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK