50 Jahre Düsseldorfer Tabelle

Düsseldorfer Tabelle ist für den Kindesunterhalt relevant (Foto: Marco2811-fotolia.de)

Denkt man an den Kindesunterhalt, denkt man automatisch an die “Düsseldorfer Tabelle”. Seit März 1962 existiert die Düsseldorfer Tabelle. Die erste Düsseldorfer Tabelle wurde durch das Landgericht Düsseldorf – die damalig noch Unterhaltssachen bearbeitete- vorgestellt. Obwohl es noch bis in die 70er-Jahre verschiedene Unterhaltstabellen gab (z.B. die Kölner Unterhaltstabelle ab dem 01.01.1972) erarbeitete sich die Düsseldorfer Tabelle eine herausragende Stellung im Unterhaltsrecht.

Ursprünglich waren im Landgerichtsbezirk Düsseldorf nur die vier Amtsgerichte in Düsseldorf, Neuss, Opladen und Ratingen.

Die Tabelle war damals auch in Einkommensgruppen unterteilt, doch die Einkommensgruppen wurden anhand von gesellschaftlichen und sozialen Bezeichnungen bestimmt. So ist die erste Einkommensgruppe „einfachste Verhältnisse, 0 bis 450,00 DM“. Die zweite Gruppe hieß “irgendwie ausgebildete Arbeitskräfte (400,00 bis 700,00 DM)“. Die nächste Einkommensgruppe nannte sich „Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung/Lehre; selbstständige Gewerbetreibende ohne besondere Ausbildung, Kleinbauern, untere Beamte, kleine Angestellte (600,00 -800,00 DM)“.

In der oberen Einkommensgrenze lagen Generaldirektoren, Führungskräfte der Wirtschaft und Verwaltung sowie Staatsekretäre und Minister als solche, welche mit einem Einkommen bis zu 5000,00 DM angesetzt wurden. Ohne Obergrenze wurden dann herausgehobene Persönlichkeiten, Stars und Minister angeführt ...

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